LKW mit Brennstoffzelle


1. Nikola Motor

Quelle: Hersteller

Reichweite: bis zu 1200 km

Der Gründer von Nikola Motors, Trevor Milton, ist fest davon überzeugt, dass im Bereich der Nutzfahrzeuge der Antrieb mit Wasserstoff und einer Brennstoffzelle der richtige Weg ist. Nikola Motors plant im Jahr 2022 den ersten LKW mit einem Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt zu bringen. Geplant ist nicht nur den LKW zu verkaufen, sondern auch gleich den Treibstoff für die ersten 1,6 Mio. Kilometer. Bei Nikola Motors liegen bereits bestellen von über 14 Milliarden US-Dollar vor. Wir bleiben dran und halten Sie wie gewohnt auf den laufenden.

News vom 19.11.2019

Dieser neue Truck soll sowohl in Amerika wie auch in Europa ausgeliefert werden. Der Lastwagen mit Brennstoffzelle  wird hierfür für die europäischen Anforderungen ausgerüstet. Mit einer Tankfüllung Wasserstoff kann der LKW bis zu 1200 km zurücklegen. Die Leistung der LKW soll bis hin zu 1000 PS betragen. Auch das autonome fahren wird in dem neuen LKW auf Level 5 möglich sein. Das würde bedeuten, dass in Zukunft kein Fahrer mehr nötig wäre ( dazu müssten jedoch erst die Gesetze geändert werden und entsprechende Infrastruktur bei den Verladern geschaffen werden). Der Lastwagenbauer Nikola hat nach eigenen Angaben inzwischen Vorbestellung für 11 Milliarden US-Dollar. Ab 2020 sollen die ersten Testfahrzeuge in Norwegen rollen. Die Serienauslieferung in Europa soll ab dem Jahr 2022 erfolgen. Nikola Motors ist auch dabei ein Netzwerk mit Wasserstofftankstellen aufzubauen. Ob sich auf weiten Strecken der reine E-Antrieb durchsetzen wird, denken wir nicht. Im Nahbereich wird der E-Antrieb die Zukunft sein, auf Strecken sicher der Antrieb mit Wasserstoff und Brennstoffzelle.


Quelle: Trucks.com

Bild: Nicola Trucks


2. Clean Logistics baut LKW mit Wasserstoff und Brennstoffzellen-Antrieb

Quelle: Hersteller

Mehr zur Umrüstung von Diesel-LKW auf Wasserstofftechnologie

Um Bestands-LKW mit Dieselantrieb klimafreundlich Betreiben zu können, wurde das Joint Venture Start-up Clean Logistics  gegründet. Beteiligt sind hier drei erfahrene Unternehmen. Das mittelständisch geprägte Joint-Venture Clean Logistics wurde von den Unternehmen Höpen, HARY und Proton Motors gegründet, um die Entwicklung, Konstruktion und Vermarktung alternativer Antriebe für die Logistikbranche voranzutreiben. Clean Logistics vertreibt Modullösungen, um die Kosten für die Umrüstung in Grenzen zu halten. Zur weiteren Entwicklung dieser zukunftsweisenden Antriebstechnik im Lastwagenbereich wurde vom Bundesministerium für Verkehr ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 3 Millionen Euro an Clean Logistcs übergeben. Geplant ist die ersten umgerüsteten LKW mit Wasserstoff und Brennstoffzellen-Antrieb noch im Jahr 2020 auf die Straße zu bringen. Weiterhin ist Clean Logistics auch ein Teil des Norddeutschen Wasserstoffnetzwerkes, welches die Produktion und den Vertrieb von Wasserstoff alltagstauglich machen soll.

Quelle und Bild: cleanlogistics


3. Hyundai Truck mit Wasserstoff und Brennstoffzelle

Quelle: Hersteller

Reichweite: bis zu 400 km

Der Fahrzeugbauer Hyundai ist aktuell dabei einen Lastwagen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle zu entwicklen. Bis zum Jahr 2025 will Hyundai 1600 Lastwagen in der Schweiz auf die Straße bringen. Die ersten 50 Lastwagen vom Typ H2 XCIENT sollen bereits im Jahr 2020 in der Schweiz ausgeliefert werden. Der neue Lastwagen wurde nach den europäischen LKW-Richtlinien von Hyundai entwickelt. Der Antrieb erfolgt über ein 190 kW Brennstoffzellen Motor. Die Speicherkapazität der 7 Wasserstofftanks wird mit ca. 35 kg angegeben. Mit diesem Fassungsvermögen soll eine Reichweite von etwa 400 km möglich sein.  Die Anlage (Elektrolyseanlage) zur Herstellung von Wasserstoff wird aktuell in Gösgen gebaut uns soll Ende des Jahres in Betrieb gehen. Die Anlage produziert "grünen" Wasserstoff durch den Einsatz von Wasserkraft. Hyundai plant natürlich auch den weiteren Vertrieb der Fahrzeuge in Europa. Für Deutschland, Norwegen, die Niederlande und Österreich werden aktuell Partner gesucht, um hier ein Netzwerk aufzubauen.

 Bild: Hyundai

Quelle und Bild:Hyundai