Strom Dienstag 7. April 2020

Die Auslastung des Elektro-Highways für LKW kommt ins stocken

Der erste deutschen Elektro-Highway wird durch die Corona-Krise gestoppt. Die auf der Autobahn zwischen Langen und Weiterstadt gebaute Versuchsstrecke für LKW mit Oberleitungs-Hybrid-Antrieb ist außerdem seit Januar in einer Fahrtrichtung nach einem Unfall defekt. Geplant waren, dass aktuell fünf Oberleitungs-Hybrid-Laster auf der Teststrecke täglich im Einsatz sind. Aktuell sind aber nur 2 Elektro-Lastwagen im Einsatz. Die Produktion der restlichen E-LKW vom Lastwagenbauer SCANIA aus Schweden ist ebenfalls durch die Corona Krise in Verzug geraten. Die Teststrecke auf der A 5 in Südhessen ist eine von drei Versuchsstrecken für diese Generation an Lastwagen. Weiterhin wird eine Teststrecke auf der  A 1 zwischen Reinfeld und Lübeck und eine auf der B462 bei Rastatt aufgebaut. Ob sich diese Lösung durchsetzen wird, ist sehr fraglich. Die Kosten pro Autobahnkilometer sind enorm hoch und der Bau sehr umständlich. Die Kosten für die Strecke zwischen Langen und Weiterstadt haben sich auf 14,6 Million summiert. Wahrscheinlich wird sich hier der Wasserstoffantrieb in Verbindung mit einer Brennstoffzelle für den Fernverkehr durchsetzen. Für den reinen Verteilerverkehr in der Ballungsräumen wird der 100 % E-Antrieb kommen. Aktuell gibt es von verschiedenen Herstellern bereits Fahrzeuge, die die neuen Antriebstechniken zu den Spediteuren bringen.

Wer liefert bereits Elektro-Lastwagen ?

Wer plant LKW mit Wasserstoff- und Brennstoffzellenantrieb ? Reinschauen und informieren.

Quelle: Automobilwoche

Bild: Spedition Bode



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