Strom Montag 11. Oktober 2021

Die Batterie schonen - Fallstricke vermeiden


Viel wurde in den vergangenen Jahren über die Batterie als das teuerste Teil des modernen Elektroautos diskutiert. Nun kommen immer mehr Menschen selbst in den Genuss, sich mit dem neuen Antrieb vertraut zu machen. Zu selten fällt der Blick dabei auf die Frage, wie die Lebensdauer der Batterie nach Möglichkeit gestärkt werden kann. Die wichtigsten Tipps rund um dieses Thema wollen wir deshalb hier in diesem Artikel unter die Lupe nehmen.


Vorsicht beim Spurten


Auch ein klassischer Verbrennungsmotor kennt den typischen Kaltstart. Anfänger machen
sich mit dem Risiko vertraut, den ein schneller Start aus der Kälte mit sich bringen kann.
Nach dem gleichen Prinzip kann das schnelle Losfahren auch für ein E-Auto zur ungeahnten
Herausforderung werden.


Wer das Gaspedal öfter durchdrückt, um in den Genuss der starken Beschleunigung zu
kommen, setzt seinen Wagen auf diese Weise einer starken Belastung aus. Besonders dann,
wenn sich die Batterie noch im kalten Zustand befindet, ist dies zu vermeiden. Eine
vorausschauende Fahrweise, die ein möglichst gleichmäßiges Beschleunigen möglich macht,
zählt aus dem Grund zu den besseren Optionen.


Tiefentladung vermeiden


Es halten sich so manche Mythen darüber, ab welchem Moment die Batterie eines E-Autos
wieder geladen werden sollte. Manche setzen nach wie vor darauf, möglichst umfassende
Ladezyklen anzusetzen, um die Konstitution der Batterie zu verbessern. In der Praxis hat dies
bei einer modernen Autobatterie bisweilen gar eine schädliche Wirkung. Besser ist es
stattdessen, die Tiefentladung zu vermeiden. So selten wie nur möglich sollte der Stand des
Akkus deshalb unter die Marke von 20 Prozent fallen. Wer seiner Batterie etwas Gutes tun
möchte, fährt deshalb schon deutlich schneller wieder an die Ladesäule.


Wie groß der Einfluss dieses Faktors tatsächlich ist, bleibt am Ende des Tages auch eine
Frage der Qualität der Batterie. Hochwertige Batterien sind eher dazu in der Lage, diesen
Einflüssen über einen längeren Zeitraum standzuhalten. Die Wahl eines entsprechenden
Herstellers ist aus dem Grund von nicht zu unterschätzender Bedeutung.


Temperaturschwankungen gering halten


Wer einen Blick auf die angezeigte Reichweite in seinem Wagen wirft, kann dabei schnell
einen klaren Zusammenhang mit der Temperatur erkennen. Temperaturen im Bereich
zwischen 15 und 25 Grad Celsius verkraftet ein E-Auto am besten. Besonders anstrengend
wird der Winter, sobald die Temperaturen deutlich unter diese Marke fallen. Für den Grund
ist es von großem Wert, wenn der Wagen in einer Garage abgestellt werden kann. Auch der direkte Anschluss an das Stromnetz kann sich in dem Fall lohnen. Denn dieser sorgt dafür, dass die Batterie direkt nach dem Abstellen nicht so schnell auskühlen kann.


Standzeiten richtig planen

Viele von uns benötigen ihr Auto nicht das ganze Jahr über in gleichem Maße. Doch wie ist
mit den vielen Standzeiten zu verfahren, die sich im Laufe der Zeit ergeben können? Wer sein
Auto über einen längeren Zeitraum an Ort und Stelle stehen lässt, der sollte den Akku in
geeigneter Art und Weise darauf vorbereiten. Dies bedeutet in erster Linie, dass er etwa bis
zur Hälfe geladen sein sollte. Ist dies der Fall, so verkraftet das E-Auto ein längeres Stehen
deutlich besser.

Quelle per Mail.

Bild: Paul Brennan/Pixabay

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