Strom Montag 2. August 2021

Volkswagen Werk in Emden wird zügig auf die Montage von Elektro-Autos umgerüstet

Der Fahrzeugbauer Volkswagen nutzt die Sommerpause im Werk in Emden zu weiteren Umbauarbeiten. Die Transformation vom Verbrenner zum E-Auto wird im schnellen Tempo weitergeführt. Die Umbauarbeiten sind bis in das erste Halbjahr 2022 geplant. Ab diesem Zeitpunkt startet dann auch die Produktion von E-Autos im Werk. Nach den Werksferien 2021 werden 200 Mitarbeiter aus Emden ins VW-Werk nach Zwickau gesendet, um dort die Produktion des ID. 4 kennen zu lernen. 

In Zukunft wird das Werk in Emden neben dem Passat und dem Arteon auch die E-Autos ID.4 (ab 2022) und der "Aero B" (ab 2023) vom Band laufen.

Uwe Schwartz, Werkleiter Emden, betont: „In den kommenden vier Wochen stellen wir weitere wichtige Weichen für den Anlauf des ID.4 in Emden. Die Transformation zum zweiten großen E-Werk von Volkswagen in Deutschland neben Zwickau geht jetzt in die entscheidende Phase. Zugleich optimieren wir die Fertigung, um einen reibungslosen Wiederanlauf für den Passat und Arteon nach dem Werksurlaub zu sichern. Ein großer Dank gilt daher allen Beteiligten von Volkswagen aber auch externen Unternehmen, die während der Produktionsruhe im Werk arbeiten werden.“

Manfred Wulff, Betriebsratsvorsitzender Werk Emden: „Der Betriebsrat hat die Umstellung des Werks auf die Elektromobilität entscheidend mit vorangetrieben. Nun baut die Mannschaft alte Infrastrukturen ab und bereitet die Prozesslinien und Maschinen in den neuen Hallen vor. Alle haben ein super erstes Halbjahr hingelegt - trotz der schwierigen Corona-Rahmenbedingungen. Nun befinden wir uns auf der Zielgraden. Ich bedanke mich im Namen des Betriebsrates für das gute erste Halbjahr und den Einsatz. Ab September warten weitere große Herausforderungen auf uns wie zum Beispiel Halbleiterversorgungen, Personalverschiebungen und Arbeitszeitveränderungen. Dennoch freuen wir uns alle auf die Elektrofahrzeuge aus Emden.“  

Quelle und Bild: Volkswagen-Newsroom  


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