Strom Mittwoch 10. November 2021

Bei VW in Emden startet die Vorserienproduktion des ID.4

In Emden ist der Umbau des VW-Werkes in vollem GANGE. In Zukunft sollen in Emden neben den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verstärkt auch Elektro-Autos vom Band rollen. Seit letzen Jahr ist der Umbau bei laufender Produktion durchgeführt worden. Aktuell werden die ersten Vorserienfahrzeuge des ID.4 produziert. Hier werden die Prozesse im Karosseriebau, in der Lackiererei und in der Montage überprüft. Anfang 2022 ist der Hochlauf der Serienproduktion des ID.4 geplant. VW hat über eine Milliarde in Emden in Um- und Neubaumaßnahmen investiert.

Neben der Produktion werden auch die ca. 8000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf das neue Zeitalter der Elektromobilität geschult. Dies erfolgt sehr eng zusammen mit dem Standort in Zwickau, in dem seit längerer Zeit schon nur Elektro-Fahrzeuge des VW-Konzerns produziert werden.


Während eines Standortbesuchs im Volkswagen Werk Emden zogen Christian Vollmer, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen, und Werkleiter Uwe Schwartz Bilanz über die E-Transformation des globalen Produktionsverbundes der Marke Volkswagen und den Umbau des Standortes Emden. Vollmer erklärte: „Mit dem Umbau des Standortes Emden zum E-Werk machen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in der Transformation von Volkswagen zum softwareorientierten Anbieter nachhaltiger Mobilität. Den schnellen Hochlauf der E-Mobilität treiben wir mit der Strategie ACCELERATE voran. Dafür rüsten wir nach und nach das globale Produktionsnetzwerk von Volkswagen um – in China, den USA und in Deutschland. In Emden zeigen wir durch eine Verbindung von Bestandsanlagen und Greenfield-Strukturen, die Kompetenz von Volkswagen, bestehende Werke optimal auf die neuen Anforderungen auszurichten. Wesentlich dabei ist eine deutlich gesteigerte Produktivität, um Volkswagen nachhaltig profitabel aufzustellen. So stärken wir die Resilienz des Unternehmens.“

Werkleiter Uwe Schwartz betont: „Mit dem Neubau von zusätzlichen Fertigungshallen sowie der Anpassung der Strukturen an die modernsten Standards, sind wir in der Lage, unsere E-Fahrzeuge zu produzieren.“ Prozessoptimierung, Digitalisierung und direkter Wissenstransfer im Produktionsnetzwerk von Volkswagen sind dabei die wesentlichen Hebel, um die Produktivität am Standort zu steigern und die Fertigungszeit pro Fahrzeug deutlich zu senken. 

Neben dem ID.4, der ab 2022 in Emden vom Band läuft folgt ab 2023 der „Aero B“ als Limousine und Kombi.

Quelle und Bild: Volkswagen-Newsroom

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