Strom Montag 1. Juli 2019

Die Infrastruktur für die Elektromobilität ist auf dem Land noch nicht startklar

Der ADAC fördert die Studie: „Analyse eines koordinierten Infrastrukturaufbaus zur Versorgung von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen in Deutschland“ der Ludwig-Bölkow-Stiftung, die von Oktober 2017 bis Mai 2019 gemeinsam mit der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH und dem Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST) des Fraunhofer IOSB durchgeführt wurde. In Deutschland werden nach den neusten Schätzungen im Jahr 2020  ca.500.000 Pkw mit einem elektrischen Antrieb unterwegs sein. Würde der Ausbau von Wasserstoffantrieben zusätzlich zum Strom fortgeführt, könnten jährlich 6 Mrd. Euro eingespart werden. Ob unsere Stromnetze dies aushalten ist eine noch offene Frage. Aktuell werden viele Investitionen in den Ballungsräumen getätigt. Doch um die E-Mobiliät zukunftsfähig zu gestalten, muss auch in die Ladeinfrastruktur auf dem Lande investiert werden.„Aus dieser Studie ergibt sich die Empfehlung an Politik, Kommunen und Wirtschaft, den Ausbau der Infrastruktur für Strom und Wasserstoff rechtzeitig, parallel und koordiniert voranzutreiben.“ ergänzt David. „Nur so können zukünftig Überbelastungen vermieden und Kosten reduziert werden. Die Weichen für den effizienten Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für E-Mobilität müssen wir allerdings schon heute stellen.“

Quelle und Bild: ADAC




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