Strom Dienstag 30. Mrz 2021

Die Ruhrbahn plant bis 2033 nur noch Busse mit Wasserstoffantrieb einzusetzen

Die Ruhrbahn in Essen und Mühlheim plant den kompletten Umstieg vom Dieselantrieb hin zu Wasserstoffantrieb. Aktuell wird ein Bus von Solaris mit der Brennstoffzellentechnik getestet. Ab dem Jahr 2024 starten die ersten Wasserstoffbusse von den Betriebshöfen Ruhrallee und Rosendahl in den täglichen Liniendienst. 

„Im Rahmen des Testbetriebs soll die Tauglichkeit einer neuen, zukunftsträchtigen Antriebstechnologie im täglichen Fahrbetrieb eines großstädtischen ÖPNV-Unternehmens erprobt und evaluiert werden. Es geht auch darum, den ÖPNV als Vorbild bzw. Vorreiter sauberer Antriebstechnologien im Fokus zu halten. Der ÖPNV in Essen soll den Bürgerinnen und Bürgern als ökologische Mobilitätsalternative dienen bzw. angeboten werden“, erklärt Simone Raskob, Dezernentin der Stadt Essen für Umwelt, Verkehr und Sport sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Ruhrbahn.

„In drei Jahren werden wir den Betrieb unserer emissionsfreien Busflotte in Essen und Mülheim aufnehmen. Ende 2024 starten die ersten Wasserstoffbusse von unseren Betriebshöfen Ruhrallee und Rosendahl aus ihre Fahrten ins Bediengebiet der Ruhrbahn. Ich freue mich, dass wir unseren Fahrgästen dann einen noch attraktiveren und klimafreundlicheren ÖPNV anbieten können. Der Zeitplan für die Umsetzung ist dabei ambitioniert, insbesondere auch deshalb, weil wir parallel weitere, große Infrastrukturprojekte wie bspw. den Bau der CITYBAHN umsetzen werden“, erklärt Michael Feller, Geschäftsführer Ruhrbahn (Ressort Personal, Markt & Technik).



Mit einer Tankfüllung steht eine Reichweite von 350 km zur Verfügung.

Die komplette Umstellung auf Busse mit Wasserstoffantrieb soll bis zum Jahr 2033 erfolgt sein.

Quelle und Bild:Ruhrbahn

Bild: Solaris


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