Strom Dienstag 25. Mai 2021

Kärnten testet ein Solaris Bus mit Wasserstoffantrieb

Ein Linienbus mit Wasserstoffantrieb von Solaris wird sein einigen Tagen im österreichischen Bundesland Kärnten zu Testzwecken eingesetzt. Der Solaris Urbino hydrogen wird hier unter realen Bedingungen eingesetzt, um dem Bundesland Kärnten und dem Busunternehmen ÖPP Postbus die Alltagstauglichkeit zu betätigen.

„Emissionsfreie Busse sind die Zukunft des ÖPNV. Daran zweifelt heutzutage niemand mehr. Als einer der größten Hersteller von öffentlichen Verkehrsmitteln in Europa fühlen wir uns verpflichtet Trends zu setzen, vor allem mit Fokus auf Umweltschutz und Lebensqualität in der Stadt. Wir freuen uns sehr darüber, dass immer mehr Länder ihr Interesse an der Wasserstofftechnologie bekunden. Sie ist eine perfekte umweltfreundliche Lösung, die das Firmenangebot im Bereich Elektromobilität hervorragend ergänzt”, sagte Javier Calleja, CEO von Solaris Bus & Coach, auf der Konferenz.

„Ich freue mich, unseren Wasserstoffbus ein weiteres Mal in Österreich vorstellen zu dürfen. So wird man sich von den Vorteilen dieses Antriebs direkt überzeugen können. Die Wasserstofftechnologie bietet hervorragende Einsatzmöglichkeiten. Und ich hoffe darauf, dass unsere Kunden dank den Testfahrten in Kärnten unsere wasserstoffbetriebenen Modelle noch besser kennenlernen und angeregt werden, ihre Mobilitätsangebote um Fahrzeuge dieses Typs zu erweitern“, sagte Anna Mejer, Geschäftsführerin von Solaris Austria.


“Am Weg in eine klimafreundliche und emissionsfreie Zukunft braucht es sowohl eine Änderung im Mobilitätsverhalten, als auch neue Antriebstechnologien. Postbus ist es daher als größtes Busunternehmen Österreichs ein zentrales Anliegen, alternative Antriebstechnologien, wie Wasserstoff und auch E-Mobilität, zu erproben. Darüber hinaus haben wir bereits einige E-Busse im operativen Einsatz. Wir unterstützen es, dass Solaris sich entschieden hat, stark auf alternative Antriebstechnologie zu setzen und hoffen, dass die Busherstellerbranche bald diesem Beispiel folgt. Postbus ist jedenfalls bereit für den Einsatz von vielen emissionsfreien Bussen auf den Österreichs Straßen”, sagte Sylwia Kaupa-Götzl, Geschäftsführerin der ÖBB Postbus.

„Die Zukunft der Mobilität wird stärker von einem Antriebsmix geprägt sein. Für Kärnten ist grüner Wasserstoff ein wesentlicher Baustein, um Industrie und Mobilität zu dekarbonisieren und die Emissionen zu senken. Wir arbeiten deshalb an einer Wasserstoffstrategie, um Kärnten zu einem Vorreiter bei der Wasserstoffnutzung zu entwickeln. Besonders in der Mobilität, im Schwerlastverkehr und bei längeren Strecken hat der Wasserstoffantrieb viele Vorteile gegenüber reinen Elektrobussen, wie eine deutlich größere Reichweite und vor allem energieeffizienter als fossiler Brennstoff. Dadurch hat der Wasserstoffantrieb in Kärnten großes Potenzial, um den Busverkehr künftig klimaneutral zu gestalten und die Klimaziele zu erreichen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich der Wasserstoffantrieb im täglichen Dauereinsatz bewährt. Wenn alles nach Plan verläuft, wird in Kärnten bereits 2022 eine Wasserstoff-Tankstelle errichtet, ein Jahr später können dann die ersten Busse im Dauerbetrieb eingesetzt werden“, so Mag. Sebastian Schuschnig, Landesrat für Wirtschaft und Mobilität.

Der Busbauer Solaris setzt seit dem Jahr 2019 wasserstoffbetriebene Busse auf der ganzen Welt ein. Solaris liefert hier nicht nur den Bus, sondern ist auch bei Aufbau der Ladeinfrastruktur behilflich.

Quelle und Bild: Solaris-Presse

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