Strom Freitag 5. Februar 2021

Mazda tritt der eFuel Alliance bei.

Der Fahrzeugbauer Mazda hat aktuell bekannt gegeben, dass der als erster Automobilhersteller der eFuel Alliance beigetreten ist. Die im letzten Jahr gegründete Allianz plant die Entwicklung von  CO₂ neutralen synthetischen Kraftstoffen, den eFuels, und dem Wasserstoffantrieb. Nicht nur der reine Elektroantrieb mit Batterie wird von Mazda als zukunftsträchtiger und klimaneutraler Antrieb gesehen.  

Ob in Zukunft wirklich in allen Ländern auf der Erde Ladesäulen verfügbar sein werden, ist mehr als fraglich. Genau aus diesem Grund sieht Mazda hier die Chance, mit den eFuels auch in diesen Ländern einen klimaneutralen Antrieb anbieten zu können.

„Als Industrie sind wir in der Verantwortung, die Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren", sagte Wojciech Halarewicz, Vice President Communications & Public Affairs bei Mazda Motor Europe. „Und dazu dürfen wir keine der verfügbaren Möglichkeiten ignorieren, die uns zur Verfügung stehen. Treibhausgasemissionen und Klimawandel sind von Natur aus ein globales und hochkomplexes Thema, welches einen integrierten Ansatz und eine Kooperation aller Verantwortlichen erfordert. Für Mazda werden die erforderlichen Investitionen in CO₂-neutrale eFuels und eine Wasserstoffinfrastruktur einen wirksamen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten – nicht nur für neu zugelassene Autos, sondern insbesondere auch für die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Bestand. Dies würde einen zweiten und schnelleren Weg zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr eröffnen, Hand in Hand mit einer fortgesetzten Elektrifizierung".

Die eFuels werden mit Strom aus erneuerbaren Energien, Wasser und CO₂ aus der Luft produziert. Dieser synthetische Kraftstoff kann als Kraftstoff für unsere vorhanden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. Auch kann das bestehende Tankstellennetz ohne Probleme zur Versorgung der Fahrzeuge mit eFuels genutzt werden. 

„Mit der eFuel Alliance möchten wir für eine Klimaschutzpolitik werben, die einen fairen Wettbewerb zwischen verschiedenen Technologien gewährleistet", ergänzte Ole von Beust, Geschäftsführer der eFuel Alliance. „Wir setzen uns dafür ein, dass die anstehende Reform der CO₂-Flottengrenzwerte den Beitrag berücksichtigt, den CO₂-neutrale Kraftstoffe zum Erreichen der Emissionsziele leisten können. Entscheidend ist dabei, Interessengruppen und Organisationen aus allen beteiligten Bereichen zusammenzubringen. Daher freuen wir uns auf Mazda. Das japanische Unternehmen mit seiner langen Tradition als innovativer Automobilhersteller wird ein starker Partner in der eFuel Alliance sein."

Quelle und Bild: Mazda-Presse

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